Hinter den Kulissen meiner Werkstatt
Ein kleiner Einblick in meinen kreativen Prozess und mein Reich der Stoffe und Nadeln.
Viele fragen mich immer wieder: “Sabine, wie entsteht eigentlich so eine Tasche bei dir?” Heute nehme ich euch mal virtuell mit in meine Werkstatt.
Alles beginnt meist nicht am Schreibtisch, sondern mitten zwischen den Stoffregalen. Wenn ich neue Ballen geliefert bekomme, lege ich sie oft einfach auf den großen Zuschneidetisch und lasse die Farben und Muster auf mich wirken.
Das Chaos als kreativer Motor
Ich gebe es zu: Meine Werkstatt ist nicht immer aufgeräumt. Wenn ich in einer kreativen Phase stecke, liegen hier Schnittmuster, Reißverschlüsse und Perlen wild verstreut. Für mich ist das produktives Chaos. Aus genau diesem Gemisch an Materialien entstehen oft die besten, ungeplanten Kombinationen!
Sobald die Idee steht, wird es jedoch penibel: Der Zuschnitt ist für mich der wichtigste Schritt. Wenn hier geschlampt wird, rächt sich das später an der Nähmaschine bitterböse.
Erst wenn alles millimetergenau zugeschnitten ist, setze ich mich an meine gute alte Nähmaschine – mit einer großen Tasse Kaffee natürlich. Wenn ihr das Rattern hört, wisst ihr: Hier entsteht gerade etwas Neues!